2011
18.02

Vor über einer Woche, genauer gesagt am 11. Februar 2011 um 12:03 las man auf heise.de die Neuigkeit: «Google führt 2-Faktor-Authentifizierung ein» man kennt ja aber in der Zwischenzeit das «Google führt ein» sehr gut. Und weiss dass die Herrschaften aus Mountain View gerne mal was ankündigen, es aber deutlich später einführen. Also statt direkt auf den Link zu klicken wartete ich mal zu, bis am 14. Februar 2011 abends das 20min folgendes verkündete: «Google will Hacker ins Abseits stellen».

Da dachte ich dann, schön jetzt schaue ich es mir mal an. Optimistisch klickte ich auf «Google-Kontoeinstellungen» doch es war alles beim alten. Also schmiss ich einfach mal Google an und suchte danach…

Ich fand eine schöne Seite «Getting started with 2-step verification», diverse Anleitungen zur «2-step verification» sowie «Installing Google Authenticator» für iPhone, iPod touch, iPad,  Android und BlackBerry.

Jedoch fand ich keine Silbe dazu wann es kommt. Ich persönlich finde das noch nerviger als das was Apple abzieht. Google kündigt an und lässt die Leute Tage, Wochen oder sogar Monate lang schmoren. Apple schweigt und verweigert bis zur Keynote jegliche Information.

Gibt es da nichts dazwischen?

Könnte man nicht zum Beispiel sagen: «Leute wir arbeiten an einer ‹2-step verification› jedoch könnte es n Monate dauern bis es ins produktiv System übertragen wird.» oder so etwas wie: «Wir freuen uns euch Mitteilen zu können, die ‹2-step verification› ist da, und wird zurzeit ins Produktiv System übertragen. Da wir jedoch eine relativ grosse Serverfarm betreiben, wird es je nach Region bis zu n Wochen dauern bis die Funktion für alle verfügbar ist.» Schön wäre auch, wenn man ein paar Worte mehr sagen würde wie: «Kontinent/Land/Sprache im Verlauf der Kalenderwoche n.»

Ich freue ich mich jedenfalls auf das neue Feature, das ein schönes Stück Sicherheit mit sich bringen wird, auch wenn diese Geschichte mich mal wieder ein bisschen nervt.

2011
15.02

Wer von uns der regelmässig oder hauptsächlich mit Linux arbeitet kennt sie schon nicht, diese nervigen kleinen ^M am Zeilenende so manch einer Text Datei?

Es reicht an dieser Stelle wohl, wenn ich sage das Windows Standardmässig mit CRLF als Zeilenumbruch arbeitet, Linux und OSX aber «nur» mit LF. Weitere Hintergründe dazu sind in der wikipedia (de, en), zu finden.

Lösung 1:

Man ist sowieso gerade in dem Editor unter Linux: vim (wikipedia: de, en) und hat so etwas vor sich.

Da kann man jetzt ganz einfach: «:%s/^M//g» eingeben, natürlich ohne die Guillemets, drückt auf die Return (Enter) Taste drücken, schon sind die Windows Zeilenumbrüche wie durch Geisterhand weg.

Das ^M kann man mit der Tastenkombination Ctrl+V, Ctrl+M erzeugen.
Also Ctrl Taste drücken und gedrückt halten dann V drücken, dann M drücken jetzt die Ctrl Taste wieder los lassen.

Info: Es ist auch möglich, dass die Control (Ctrl) Taste auf deiner Tastatur Steuerung (Strg) heisst.

Lösung 2:

Man nutzt einen hübschen kleinen perl (wikipedia de, en) einzeiler.
perl -p -i -e "s/\r\n$/\n/g" datei1.txt datei2.txt … datein.txt

Wenn die Bash die Bash nicht findet.

Wenn ein Windows Nutzer ein Shell Script erstellt jedoch aber vergisst, mit einem Linux üblichen Zeilenumbruch zu speichern kann es zu folgendem Szenario kommen.

Wenn ein Aufruf von ./datei.sh folgende Meldung ausspuckt:

-bash: ./datei.sh: /bin/bash!: bad interpreter: No such file or directory

Auch wenn file datei.sh meint es sei eine «Bourne-Again shell script text executable» liegt es an einem ^M hinter der Shebang (wikipedia: de, en).

Die lautet dann: #!/bin/bash^M statt #!/bin/bash was natürlich nicht funktionieren kann.

Sonstige Links:

Tages Anzeiger: Guillemets ohne Fisimatenten

Zum Schluss

Hoffe ich, mit diesem Beitrag Irgendjemandem geholfen zu haben. 🙂

2011
07.02

Der eine oder andere wird es sicher schon vernommen haben, durch ulf78 der iPhone-Bande.

Das ich heute Morgen das «coord.ch Geocaching shortcut» Plugin für WordPress veröffentlicht habe.

Eine Beschreibung, wie man das Plugin verwendet findet man in ulf78s Blogbeitrag sowie auf coord.ch (deutsch) als auch im Plugin Directory (englisch) von wordpress.org. Deswegen werde ich mir an dieser Stelle eine Wiederholung verkneifen.

Feature Requests könnt ihr mir gerne per E-Mail, GC.com Profil, PN in der grünen Hölle oder direkt per voice in Mumble zukommen lassen.

Die eine oder andere gute Idee erhielt ich bereits per E-Mail, jedoch sind manche Ideen leichter umzusetzen als andere.

2010
14.11

…ohh doch. Aber es wird sich lohnen.

Eigentlich hoffte ich ja, dass irgend jemand anderes darüber genauer berichtet als so das ich mich galant aus der Affäre stehlen könnte. Dem ist aber nicht so, also veröffentliche ich halt auch was ich sah und ja es gibt Screenshots.

Die Startseite hiess mich übersichtlich und freundlich gestaltet willkommen.

Nett fand ich auch dass Garmin die suche vorlud mit einer passenden Ortschaft.

Klar, es war nicht ganz genau, sondern 60km am ziel vorbeigeschossen dafür aber das ich keine Homekoordinaten hinterlegt hatte da ich ja noch nicht eingeloggt war, war es trotzdem recht gut.

Jedenfalls registrierte ich mich und schaute mich ein bisschen um.

Was ich sehr schnell fand war die Möglichkeit die eigenen Caches und die Funde zu importieren, was ich natürlich direkt in der grünen Hölle bekannt machte.

Die Suche war relativ hübsch gelöst, abgesehen von der Bing Karte.

Das Garmin wheel gefiel mir recht gut.
Das Garmin wheel ist eigentlich nichts anderes als ein Kreis bestehend aus fünf Ringen eingeteilt in 4 Segmente.

Das Nördliche Segment (oben) steht für die Grossartigkeit.
Das Östliche Segment (rechts) steht für das Gelände.
Das Südliche Segment (unten) steht für die Grösse.
Das Westliche Segment (links) steht für die Schwierigkeit.

Auf dem Screenshot sieht man deutlich die vier Schieberegler, mit deren Hilfe man die Cache Auswahl einschränken konnte.

Natürlich schaute ich danach in der Rubrik API nach.

Erfreut war ich über die Information, dass opencaching.com OAuth zur authentifizierung einsetzen will.

Danach fiel mir der Link OCcodes auf, wie eine Fliege auf der Torte.

Da stand dann folgendes:

OCcodes are unique identifiers for geocaches.

All OC codes starts with OC and are follow by 1 to 5 letters and numbers. The second part of the code can contain any letters or numbers except letters I, L, O, S, and U. When the first geocache in the OpenCaching database was assigned code OCZZZZZ, the next OCZZZZY, counting down to OCZZZZ1, followed OCZZZYZ, OCZZZYY, OCZZZYX and so on.

Some caches that already had ids in other database before opencaching launched will be allow to maintain backwards compatibility by requesting an OCcode that closing matches ids the cache already had elsewhere.

For example, if your caches is called XXUI8R in another database, it can be assigned OCUI8R in the OpenCaching database.

So, ich hoffe ihr fandet meinen Blog Beitrag ein kleines bisschen nützlich.

Hier noch ein link zu Geocaching Dessau der soweit ich weiss als erster ein Screenshot veröffentlichte.

2010
08.10

Ich freue mich euch mitteilen zu können, dass ich so eben coord.ch fertiggestellt habe.

Was ist coord.ch?

Kurz:
coord.ch ist ein Wegpunkt weiterleiter.

Etwas länger:
coord.ch kann man sehr viele geocaching Wegpunkte vorwerfen und er leitet einem auf die richtige Internet Adresse weiter.

Welche Wegpunkte werden unterstützt?

geocaching.com (GC), geocaching.com Profillink (PR), waymarking.com (WM), opencaching.de Deutschland (OC), opencaching.cz Tschechien (OZ), opencaching.jp Japan (OJ), opencaching.no Norwegen (ON), opencaching.org.uk Grossbritannien (OK), opencaching.pl Polen (OP), opencaching.se Schweden (OS), opencaching.us United States (OU), terracaching.com (TC), GeoCaching Australia (GA), navicache.com (N), geocaching.com travelbugs (TB), GeoKrety.org (GK)

Wozu das ganze?

Damit man einen Cache einfacher in Foren, Blogs oder Tweets verlinken kann ohne sich gross Gedanken um das richtige Ziel machen zu müssen.

Danke fürs lesen.
DunkleAura