2012
27.06

Apple veröffentlichte eine neue App am 26.06.2012, und zwar Podcasts in der Version 1.0.

Soviel zur Zusammenfassung.

Seit Längerem suche ich eine gute App zum gemütlichen Podcast hören.

Ihr fragt jetzt sicher: «Hmm, wozu eigentlich eine App, die Musik (iPod) App kann das doch auch?»
Damit habt ihr natürlich Recht.

Aber, ich höre einen Podcast, bei dem reicht mir die Musik App einfach nicht.

Den Podcast, den ich meine dauert in der Regel zwischen 1:40 und 1:51 er enthält ein Thema und wird leider immer wieder unterbrochen mit mehr oder meist weniger guter Musik. So habe ich mir das eine oder andere Mal gewünscht, einfach die Musik überspringen zu können, schade setzten die in dem Podcast keine Kapitel Marker.

Die Musik App bietet leider keine Option «30 Sekunden» vorspringen, sodass ich immer hin und her schieben musste, mit einer mehr oder weniger guten Trefferquote, sprang man etwas zu weit, so half die 30 Sekunden zurück Taste ganz gut aus.

Vor einiger Zeit erwähnte der Sandmann der Dosenfischer eine App mit dem Namen Instacast in ihrem Podcast, die hielt ich zwar im Hinterkopf, hatte aber keine Lust eine zusätzliche liste in der Dropbox zu pflegen. Kürzlich aber fragte ich Ulf78 der iPhone-Bande ob denn Instacast 30 Sekunden vorspringen könne, er meinte ja und dass man dies sogar konfigurieren könne. Mit Instacast (2 CHF), Instacast HD (5 CHF) hatte ich nur ein Problem, nein nicht das es kostenpflichtig ist. Auch wenn beide zusammen nicht unbedingt preiswert sind. Sondern das es keine Universal App ist. Noch könnte mir das egal sein, aber lieber gleich ein Schritt weiter denken. Gestern Abend spät sah ich im App Store unter «Meistgeladen» die Podcasts App von Apple.

So viel zur Vorgeschichte.

Nach dem Starten der App fällt einem zuerst das Apple Typische aufgeräumte, harmonische Design auf. Das suchen nach und entdecken von Podcasts ist richtig gut gelungen. Die «Topsender» bieten eine schnelle Möglichkeit die Kategorien horizontal und die Podcasts darin vertikal, zu erkunden. Im «Katalog» findet man alles, was man aus iTunes kennt.

Drückt man auf einen Podcast, kann man wie zu erwarten ist die Podcasts herunterladen oder auch direkt Streamen. Um die neusten Episoden jeweils automatisch zu laden, kann man einfach auf den Titel drücken und dann «Automatisch laden» einschalten.

Wenn man dann einen Podcast hört, bietet die App sehr schön fünf grosse fürs Podcast hören optimale knöpfe an: Vorherige Episode, 10 Sekunden zurück, Play/Pause, 30 Sekunden vorwärts, nächste Episode. Lautstärke sowie AirPlay sind natürlich auch verfügbar.

Schiebt man aber das Bild nach oben, erscheint ein hübsches illustriertes Tonbandgerät und offenbart die Funktion die Wiedergabegeschwindigkeit zu beeinflussen sowie ein «Ruhezustandstimer». Die liebe zum Detail geht so weit, das selbst die Bandmenge von links nach rechts wechselt.

Bei so viel Lob findet man auch etwas, zu kritisieren.

Die Synchronisierung der abonnierten Podcasts per iCloud funktioniert noch nicht ganz.
Die Synchronisierung der bereits gespielten Episoden ist noch nicht zu 100% optimal.
Sowie eine Synchronisierung mit iTunes existiert nach meinem Kenntnisstand noch nicht.
Das Teilen liefert noch eine nicht optimale URL.

Fazit:

Mit Podcasts hat Apple einmal mehr eine grossartige App geschaffen, welche sehr schön zeigt, dass Funktionalität und Ästhetik sich nicht zwangsläufig gegenseitig ausschliessen.

Somit ist die App ein klares «Must Have» für alle, die gerne Podcasts hören, die etwas länger sind oder auch gerne neue Entdecken möchten.

2012
16.05

Zum Einrücken verwende ich heute ein (1) Tabulator.

Warum? Wenn doch alle (fast) sagen nutzt vier (4) Spaces.

Das kommt meiner Meinung nach, daher dass Leute dann meinten auch Tabs innerhalb der Zeile zum Ausrichten verwenden zu müssen. Ich bin aber der Meinung, Tabs sind zum Einrücken und Spaces zum ausrichten.

Was ich damit Meine ist im Beispiel bei ClassA::$weekdays zu finden.

Das war die Zusammenfassung jetzt folgt mein Weg dahin.

Früher als ich anfing zu Coden, da schaute ich mir dann den Sourcecode von vielen an und was mir immer wieder auffiel ist, das alle Spaces zu verwenden schienen. Also übernahm ich das. Zu beginn wie alle anderen mit vier Spaces. Braver Lemming.

Jedoch irgendwann fand ich das eine ungeheure Platzverschwendung und verwendete von da an zwei Spaces. Chic. Benötigte auch weniger Tastenanschläge und somit lebt die Tastatur länger. 😉

Also verwendete ich eine lange Zeit zwei Spaces.

Irgendwann wurden meine Augen jedoch schlechter, und es wurde anstrengender die Einrückung mit zwei Spaces zu erkennen.

Was nun? Zurück zu den vier Spaces?

Ich wandelte also in einer meiner Dateien alle Einrückungen in Tabulatoren um und spielte mit der Tabweite rum. Zu erst ganz alt, vim Standard acht (8) Zeichen also haute ich :set ts=8 in meine Tastatur und begutachtete das Ergebnis.

Da fiel mir auch schon das erste Opfer meines :%s/ /\t/g auf. Alle Ausrichtungen innerhalb der Zeilen wurden natürlich auch in Tabs umgewandelt, also einmal durch alle Ausrichtungen korrigieren. Jetzt hatte ich wieder gut lesbaren Quelltext. Jedoch die Einrückung war so tief, dass stellenweise der Quelltext über den Bildschirm hinaus ging.

Naja, das kann es ja wirklich nicht sein dachte ich mir. Also haute ich :set ts=4ins Keyboard, im Unterbewusstsein, ganz tief und leise erinnerte ich mich unfreiwillig an das alte Bild «Esst mehr scheisse! Millionen von Fliegen können nicht irren.» (Leider finde ich das Bild gerade nicht.)

Nach einer weile überlegen, zwei, vier oder doch acht Leerzeichen kam mir eine ganz verrückte Idee, warum mal nicht etwas unkonventionelles versuchen? Still und heimlich haute ich :set ts=5 in die Tasten, nein, nichts für mich.

Jetzt kam ein Grosser Moment für mich, eine Meiner Lieblingszahlen kam zum Zug.

Die drei!

Also Tippte ich :set ts=3 und es sah von Anfang an richtig aus.
Dass muss Magie sein! Einfach perfekt.

Aber das nutzt niemand.

Sollte ich von nun an drei Leerzeichen verwenden? Kann ich wirklich so egoistisch sein?
Ich grübelte, trank ein Kaffee und grübelte nochmals darüber nach.

Irgendwann kam ich zum Schluss, ich bin Schweizer. Ich liebe die Freiheit für jeden. Dafür haben unsere Landesväter damals schon gegen die Habsburger gekämpft.

Also gibt es nur eine Lösung die korrekt ist, ein Tabulator. So hat jeder die Möglichkeit die Einrückung so zu wählen, dass er es gut Lesen kann und wie er es mag.

Vielleicht oder falls es gewünscht wird, gehe ich auch gerne auf andere Elemente meines Programmierstils ein.

Fazit:

Prinzipiell ist es eigentlich ist es egal was du verwendest, solange es innerhalb eines Projekts konsequent durchgezogen wird.

Falls in einem Projekt Altlasten bestehen, solltest du dich wohl oder übel damit abfinden und im selben Stil mitarbeiten bis das Projekt den Code überarbeitet wird.

Sowie ist in der Regel, die reine Korrektur der Einrückung niemals ein commit in ein VCS wert.

Beispiel Code

2011
28.10

Im letzten Post erstellte ich ja eine nicht ganz ernst gemeinte Statistik der Verbindung zwischen Geocacher und Munzee Nutzer.

Da seit der Nordseetaufe 2011 von Alex (fünf Munzees) und der Erwähnung im Podcast 168 der Dosenfischer jetzt eigentlich beinahe alle Geocacher schon einmal was von Munzee gehört haben. Dachte ich mir Organisier doch mal ein paar echte Zahlen.

Und so kommt es das ich heute ein paar genauere Zahlen veröffentliche.

Zur Zeit also Freitag, 28. Oktober 2011 18:10 sieht es so aus (Quelle: Munzee iPhone App):

  • Captured Munzees: 65‘557
  • Deployed Munzees: 26‘683

iPhone cacher zu Munzee bringen lief schief

Da ich sehr neugierig bin und gerne mal ein wenig Recherchiere, hab ich das einfach mal getan. Also schrieb ich einfach Munzee mal an und erhielt auch sehr prompt (nach 1h25) eine Antwort von Aaron, top.
Meine erste Frage war: «Wie viele Munzee Nutzer denn Android und wie viele ein iPhone verwenden?»
Darauf erhielt ich die Antwort das 55% der Munzee Nutzer Android Geräte verwenden und die restlichen 45% somit auf das iPhone fallen.

Deutschland in den Deployer top drei

Eine weitere frage von mir war: «Welches sind die drei Länder mit den meisten Deployer?»
Nicht erstaunt war ich über den ersten Platz der an die Vereinigten Staaten von Amerika (USA) geht. Auf dem zweiten folgt Deutschland und Grossbritannien hat sich auch noch ein Platz auf dem Treppchen ergattern können. Nicht gereicht fürs Treppchen hat es für Australien und Portugal.

Besteht seit Juli 2011

Auch wollte ich wissen, wie viele denn am Projekt Munzee Arbeiten und ob es ein Voll- oder Freizeit Projekt sei.
Es Arbeiten vier Personen in ihrer Freizeit am Munzee Projekt habe ich von Aaron erfahren. Sie sind aber daran Interessiert das es irgendwann mal ein Vollzeit Job wird.
In diesem Bestreben wünsche ich ihnen natürlich viel Glück.

2011
30.09

Disclaimer: Dieser Post könnte spuren von Ironie enthalten.

2011
30.04

Die Remote App von Apple ist so schlicht, elegant und nützlich, das ich schon länger fand sie wäre einen kurzen Blog Beitrag wert.

Warum?
Ich höre gerne Musik und natürlich ist iTunes mein favorisierter Musik Verwalter.

Jedoch ich habe nicht immer Lust direkt am Notebook die Musik zu wechseln oder die Lautstärke der Musik anzupassen. An dieser stelle kommt jetzt die Remote App ins spiel.

Mit der Remote App, kann ich nicht nur Titel wechseln, pausieren, vor und zurück spulen sondern auch:

  • Wiedergabelisten erstellen, löschen und bearbeiten
  • Titel bewerten
  • Darstellung nach Interpreten, Alben, Hörbücher, Podcasts, Radio und noch ein paar dingen.
  • AirPlay (wikipedia: de, en) steuern (an, aus, lauter und leiser, wichtig für mich)

So richtig spannend wird es mit der Remote App allerdings wenn man den iTunes DJ am laufen hat, eine echte Empfehlung bei Partys. 🙂

Fazit:
Da die Remote App kostenlos und richtig praktisch im Zusammenspiel mit iTunes ist, würde ich sie als «must have» für jeden iOS (wikipedia: de, en) Nutzer bezeichnen.

iTunes Remote (AppStore Link) iTunes Remote
Hersteller: Apple Distribution International
Freigabe: 4+
Preis: Gratis Download